Studenten konnten sich nur kurz freuen

Gesetzgeber lässt Werbungskostenabzug für Studiengebühren nicht zu

 

Aufwendungen für eine Erstausbildung durften bislang nur in Höhe von 4.000 EUR pro Jahr als Sonderausgaben abgezogen werden. Davon konnten jedoch nur wenige Studenten profitieren. Sie verfügen in den meisten Fällen gar nicht über so viele Einkünfte, dass sich der Abzug als Sonderausgaben auswirkt. Umsomehr wurde die Entscheidung der Bundesfinanzrichter begrüßt: Kosten für ein Erststudium bzw. eine Erstausbildung können Werbungskosten sein, wenn ein klarer Zusammenhang zwischen dem Studium und einem späteren Verdienst aus der angestrebten Tätigkeit besteht. Dabei ist es unerheblich, ob das Studium nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung aufgenommen wird oder unmittelbar nach dem Abitur. Studenten können damit Studienkosten im Wege der Verlustfeststellung mit ihrem ersten, nach dem Studium erzielten Einkommen verrechnen.

Doch das Urteil der Bundesfinanzrichter hat einen Haken. Es drohen massive Steuerausfälle. Darum reagierte die Bundesregierung umgehend mit einem Nichtanwendungsgesetz. Darin heißt es: Kosten für eine Erstausbildung bzw. ein Erststudium sind keine Werbungskosten. Das Gesetz tritt zum 1. Januar 2012 in Kraft und soll für alle Jahre ab 2005 gelten. Zwar werden die als Sonderausgaben abziehbaren Ausbildungskosten auf 6.000 EUR erhöht. Doch das nutzt nur den Studenten etwas, die während des Studiums über ausreichend hohe Einkünfte verfügen. Ein Minijob reicht nicht aus, denn erst ab einem monatlichen Arbeitslohn von 1.500 EUR würden sich Studiengebühren von 6.000 EUR jährlich steuerlich auswirken.

Tipp
Ob die gesetzliche Neuregelung verfassungsmäßig ist, erscheint fragwürdig. Deshalb empfehlen wir vorerst allen Studenten, jährlich eine Steuererklärung abzugeben, um ihre Erststudiumskosten als vorweggenommene Werbungskosten geltend zu machen und die Feststellung der Verluste zu beantragen. Wer noch keine Steuererklärung für die Jahre 2007-2010 abgegeben hat, kann dies noch nachholen. Falls das Finanzamt die Werbungskosten nicht anerkennt, sollte gegen den Steuerbescheid Einspruch eingelegt werden. Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gerne!

(Stand: 03.01.2012)

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