Rauchen ist doppelt gefährlich

Wege zur Raucherpause sind nicht unfallversichert

 

Rauchen kann krebserregend sein – so ist es auf jeder Zigarettenpackung zu lesen. Doch auch die Raucherpause im Betrieb birgt ihre Risiken, denn Wege zur Raucherpause sind nicht unfallversichert. In den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz sind zwar nicht nur Unfälle am Arbeitsplatz einbezogen. Vielmehr sind grundsätzlich auch die erforderlichen Wege zur Arbeit und zurück nach Hause mitversichert. Der versicherte Arbeitsweg beginnt dabei mit dem Passieren der Haustür und endet mit dem Betreten des Betriebsgeländes. Ob der direkte oder der verkehrsgünstigste Weg gewählt wird, spielt keine Rolle. Unerheblich ist auch, ob der Arbeitnehmer zu Fuß geht, das Fahrrad, einen Pkw oder ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt. Kein Versicherungsschutz besteht allerdings, solange der Arbeitsweg aus privaten Gründen unterbrochen wird, beispielsweise um einzukaufen oder zu tanken.

Ähnlich verhält es sich mit den Wegen zur Raucherpause. Die Berliner Sozialrichter verneinen den Zusammenhang zwischen der Raucherpause und der versicherten beruflichen Tätigkeit: Die Raucherpause ist dem persönlichen Lebensbereich zuzuordnen. Der Weg von einer Raucherpause zum Arbeitsplatz fällt daher nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Diese Entscheidung des Sozialgerichts hat allerdings nichts mit der Frage zu tun, ob Raucherpausen arbeitsrechtlich als Arbeitszeit zu bewerten sind und welche Maßnahmen der Arbeitgeber ergreifen kann, um Raucherpausen abzuschaffen.

Hinweis:

Wege zur Kantine und zurück zum Arbeitsplatz sind dagegen unfallversichert. Die Mittagspause in der Kantine steht im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit, denn die Nahrungsaufnahme dient der Aufrechterhaltung der Arbeitskraft. Verunfallt ein Arbeitnehmer auf dem Weg zur bzw. von der Kantine, hat er Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

(Stand: 08.05.2013)

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