Privatkonto ist nicht tabu

Herkunft von privaten Geldern muss nachgewiesen werden

 

Wer meint, Betriebsprüfern nur Einsicht in betriebliche Konten gewähren zu müssen, muss sich eines Besseren belehren lassen. Zwar geht den Fiskus grundsätzlich nichts an, woher das private Vermögen stammt und wie es verwendet wird. Doch spätestens wenn Gelder von Privatkonten auf betriebliche Konten transferiert und als Einlagen gebucht werden, sind die privaten Konten nicht mehr tabu. Denn das Finanzamt geht in diesen Fällen davon aus, dass es sich um Betriebseinnahmen handelt. Der Unternehmer muss deshalb erklären können, dass das Geld tatsächlich aus seinem privaten Vermögen stammt. Als Nachweis fordern die Finanzbeamten dafür die privaten Kontoauszüge an. Zu Recht, entschieden bereits mehrfach die obersten Finanzrichter. Sie meinen: Wenn der Unternehmer selbst durch seine Kontenbewegungen und Buchungen seine privaten Vermögensverhältnisse mit der betrieblichen Sphäre verknüpft, dann darf sich der Betriebsprüfer auch davon überzeugen, dass Alles seine Richtigkeit hat.

Gemischte Bankkonten sind nicht empfehlenswert

Grundsätzlich müssen das private und das betriebliche Vermögen eindeutig und klar voneinander getrennt werden. Vermögensverschiebungen zwischen dem Betriebs- und dem Privatvermögen müssen plausibel gemacht und offengelegt werden. Generell nicht zu empfehlen sind gemischte Bankkonten, auf denen betriebliche und private Zahlungsvorgänge verbucht werden. Sie gelten als betriebliche Konten mit der Folge, dass die Kontoauszüge aufzubewahren und bei einer Betriebsprüfung vorzulegen sind.

Privatpersonen können auch betroffen sein

Auch Nichtunternehmer mit jährlichen Einkünften von mehr als 500.000 EUR müssen ihre Kontoauszüge aufbewahren und dem Finanzamt auf Verlangen vorlegen. Zudem müssen Kontobewegungen auf privaten Konten offengelegt werden, wenn Finanzbeamte vermuten, dass Schenkungen oder Erbschaften nicht versteuert wurden.

(Stand: 30.10.2014)

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