Kirchensteuerabzugsmerkmale müssen auch in 2016 abgefragt werden

Regelabfrage zwischen dem 1. September und 31. Oktober 2016

 

Alle zum Einbehalt der Kapitalertragsteuer verpflichteten Gesellschaften müssen auf Dividenden und andere Gewinnausschüttungen neben der Abgeltungsteuer und dem Solidaritätszuschlag auch die Kirchensteuer für ihre Gesellschafter einbehalten und abführen. Hierfür muss jährlich im Zeitraum vom 1. September bis 31. Oktober (Regelabfrage) die Religionszugehörigkeit der Gesellschafter beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) abgefragt werden. Das BZSt teilt daraufhin für alle Gesellschafter, die einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehören, das sogenannte Kirchensteuerabzugsmerkmal (KiStAM) auf den Stichtag 31. August mit. Gehört ein Gesellschafter keiner Religionsgemeinschaft an oder hat er der Datenabfrage widersprochen (Sperrvermerk liegt BZSt vor), wird eine Nullmeldung erteilt.

Nur in sehr wenigen Ausnahmefällen ist eine Abfrage der KiStAM entbehrlich, u. a. wenn der Alleingesellschafter einer Ein-Mann-Kapitalgesellschaft konfessionslos ist bzw. keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört. Ist im Zeitpunkt der Regelabfrage eine Ausschüttung im Folgejahr ausgeschlossen, so kann eine Abfrage ebenfalls unterbleiben. Ob für Ihre GmbH eine der wenigen Ausnahmen zutreffend ist, kann Ihr Steuerberater prüfen.

Nach vorheriger Registrierung im BZStOnline kann die elektronische Abfrage der KiStAM in Ihrem Unternehmen erfolgen, dabei unterstützt Sie Ihr Steuerberater gern. Alternativ kann er für Sie die Abfrage der KiStAM beim BZSt durchführen. Dazu benötigt er die Zulassungsnummer für das Kirchensteuerabzugsverfahren (KiStAV) Ihres Unternehmens. Soweit Ihr Unternehmen noch nicht für die Abfrage beim BZSt registriert ist, können Sie in einem vereinfachten Verfahren einen eingeschränkten Zugang und damit die Zulassungsnummer beantragen. Der notwendige Antrag auf Zuteilung einer Zulassungsnummer für den eingeschränkten Verfahrenszugang kann unter www.bzst.de abgerufen werden. Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag ist per Post an das BZSt zu übermitteln. Im zweiten Schritt erhält der Antragsteller auf dem Postweg vom BZSt eine Zulassungsnummer. Mit dieser Zulassungsnummer kann Ihr Steuerberater den Regelabruf vornehmen.

Hinweis:

Bei Fragen zum KiStAV und der Beantragung der Zulassungsnummer sprechen Sie Ihren Steuerberater an. Gern unterstützt er Sie bei der Beantragung und übernimmt für Sie die fristwahrende Abfrage.

Soweit Ihre Kapitalgesellschaft noch nicht registriert ist, empfehlen wir eine kurzfristige Beantragung einer Zulassungsnummer, denn es ist mit einigen Tagen bis Wochen Bearbeitungszeit zu rechnen. Beachten Sie bitte, der Abrufzeitraum (1. September bis 31. Oktober) kann nicht durch eine Fristverlängerung erweitert werden.

(Stand: 26.08.2016)

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