Jahresabschluss bis Ende 2015 offenlegen

Ordnungsgeldverfahren vermeiden

 

Die Erstellung des Jahresabschlusses ist nicht nur die Grundlage für die Festsetzung der Steuern. Über 1,1 Millionen Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet ihren Jahresabschluss im elektronischen Handelsregister zu veröffentlichen. Bei diesen Unternehmen handelt es sich insbesondere um alle Kapitalgesellschaften. Aber auch Personenhandelsgesellschaften, die keine natürliche Person als persönlich haftenden Gesellschafter (z.B. GmbH & CoKG) haben, sind zur Offenlegung verpflichtet.

Offenlegung des Jahresabschlusses 2014 spätestens bis Ende des Jahres

Die betroffenen Unternehmen haben die Jahresabschlussunterlagen immer in elektronischer Form beim Bundesanzeiger einzureichen. Dabei ist die Veröffentlichung bis spätestens 12 Monate nach dem Ende eines Bilanzgeschäftsjahres vorzunehmen. Dies bedeutet für Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2014, dass die Unterlagen bis Ende Dezember 2015 eingereicht sein müssen. Erfolgt dies nicht, so drohen Bußgelder von mindestens 2.500 Euro.

Nur Hinterlegung für Kleinstunternehmen

In Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens bestehen verschiedene Erleichterungen bei der Offenlegung. Während große Unternehmen den gesamten Jahresabschluss offenlegen müssen, d. h. Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht, wird diese Verpflichtung für kleine Unternehmen dahingehend eingeschränkt, dass sie nur die Bilanz und den Anhang veröffentlichen müssen. Gehört ein Unternehmen zu den Kleinstunternehmen, die maximal eine Bilanzsumme bis 350.000 Euro, Umsatzerlöse bis 700.000 Euro und maximal 10 Arbeitnehmern haben, so kann das Unternehmen zwischen der Offenlegung des Jahresabschluss in Form der Bilanz ohne Anhang und einer reinen Hinterlegung des Jahresabschlusses beim elektronischen Bundesanzeiger wählen. Während ein offengelegter Jahresabschluss im Bundesanzeiger für jedermann sichtbar ist, trifft dies auf den hinterlegten Abschluss nicht zu.

Auf den Internet-Seiten des Bundesanzeigers gibt es dazu weitere Informationen. Aber auch ihr Steuerberater beantwortet Ihnen gern die Fragen zur Offenlegung.

(Stand: 16.12.2015)

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