Gute Nachrichten für Studierende und Auszubildende

Mehr Fahrtkosten sind abziehbar

 

Nach einem aktuellen Gerichtsentscheid können Studenten und Auszubildende mehr Fahrtkosten steuerlich geltend machen. Abziehbar sind 0,30 EUR für jeden gefahrenen Kilometer. Bisher konnten sie nur wie Arbeitnehmer die niedrigere Entfernungspauschale abziehen. Somit sind jetzt doppelt so viel Kosten abziehbar. Allerdings muss der Student bzw. Auszubildende nachweisen, dass er den Aufwand für die Fahrten tatsächlich getragen hat. Das Gericht begründete seine Entscheidung so: Die niedrigere Entfernungspauschale gilt nur für Fahrten zu einer regelmäßigen Arbeitsstätte. Bildungseinrichtungen wie Hochschulen, Universitäten, Fach- und Berufsschulen sind jedoch keine regelmäßigen Arbeitsstätten für Studenten und Auszubildende. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Teilzeitstudium oder eine vollzeitige Bildungsmaßnahme handelt.

Beispiel

Ein Student fährt an 180 Tagen mit dem Auto zu der 20 Kilometer entfernt liegenden Universität. Der Student kann 2.160 EUR (2 *20 Km/Tag * 180 Tage * 0,30 EUR/km) abziehen. Nach der bisherigen Rechtsprechung durfte er nur 1.080 EUR geltend machen.

Erst- und Zweitstudium werden unterschiedlich behandelt

Ob Aufwendungen für Fahrten als Werbungskosten oder Sonderausgaben abziehbar sind, macht einen großen Unterschied: Werbungskosten sind in vollem Umfang abziehbar, Sonderausgaben dagegen nicht. Kosten für ein Erststudium bzw. eine erste Berufsausbildung sind maximal in Höhe von 6.000 EUR als Sonderausgaben abziehbar. Bei einem Zweitstudium oder einer zweiten Berufsausbildung können dagegen Fahrtkosten, Studiengebühren und Aufwendungen für Fachliteratur als Werbungskosten abgezogen werden. Sind die Werbungskosten höher als die Einnahmen, können die Verluste in den Folgejahren mit positiven Einkünften verrechnet werden. Zum wiederholten Male wird die Verfassungsmäßigkeit dieser ungleichen Behandlung angezweifelt.

Tipp

Wir empfehlen beim Erststudium bzw. bei einer Erstausbildung, die Studien- und Ausbildungskosten als Werbungskosten anzusetzen, gegen ablehnende Steuerbescheide Einspruch einzulegen und gegebenenfalls die Feststellung von Verlusten zu beantragen.

(Stand: 16.08.2012)

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