Betriebsveranstaltungen werden geringer besteuert

110-Euro-Freigrenze wurde zum Freibetrag

 

Unter steuerlichen Gesichtspunkten betrachtet kann eine Betriebsfeier seit 2015 mehr kosten, als gedacht. Denn aus der 110-Euro-Freigrenze wurde ein echter Freibetrag. Für jeden Mitarbeiter dürfen je Betriebsveranstaltung auch mehr als 110 Euro ausgegeben werden, da ab 2015 nur noch der 110 Euro übersteigende Betrag steuer- und sozialversicherungspflichtig ist. Dies gilt allerdings für maximal zwei Veranstaltungen pro Jahr. Bei jeder weiteren Veranstaltung muss der Arbeitnehmer wie bisher den gesamten auf ihn entfallenen Betrag als geldwerten Vorteil versteuern – selbst dann, wenn in den anderen Veranstaltungen der Freibetrag pro Arbeitnehmer nicht ausgeschöpft wurde.

Alle Kosten sind zu berücksichtigen

In den Freibetrag von 110 Euro pro Betriebsveranstaltung und Mitarbeiter sind nicht nur die tatsächlich konsumierbaren Vorteile, sondern auch die Kosten für die Organisation, die Raummiete, die Fahrtkosten, Geschenke und Kostenanteile für eingeladene Angehörige einzurechnen. Lediglich Selbstkosten des Arbeitgebers, die durch die Veranstaltungsorganisation entstehen, sind nicht einzubeziehen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn statt einer Agentur ein Mitarbeiter die Veranstaltung organisiert.

Arbeitgeber kann pauschalieren

Da Arbeitnehmer in der Regel wenig Verständnis dafür haben, dass sie für betriebliche Feiern Steuern bezahlen sollen, hat der Gesetzgeber eine Pauschalierungsmöglichkeit geschaff en. Die geldwerten Vorteile können pauschal mit 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer versteuert werden. Die pauschale Lohnsteuer kann der Arbeitgeber übernehmen oder auf den Arbeitnehmer abwälzen. Sozialversicherungsbeiträge fallen bei der
Pauschalierung nicht an.

(Stand: 12.10.2015)

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