Beitragssatz zur Künstlersozialkasse steigt

Nicht nur Künstler und Publizisten sind künstlersozialabgabepflichtig

 

Künstlersozialabgabe müssen nur selbständige Künstler und Publizisten zahlen. Diese Ansicht ist weit verbreitet, aber leider falsch. Auch viele gewerbliche Unternehmen sind schon seit Jahren künstlersozialabgabepflichtig. Beitragspflichtig sind alle Unternehmen, die nicht nur gelegentlich künstlerische oder publizistische Werke nutzen. Bereits eine zwei- oder dreimalige Auftragserteilung pro Jahr reicht aus, z. B. drei Veranstaltungen mit Künstlern. Bei außerordentlich großen Veranstaltungen kann schon eine nur einmal durchgeführte Veranstaltung ausreichen. Und auch wer regelmäßig einmal pro Jahr einen Auftrag erteilt, z. B. zum jährlichen Sommerfest, kann bereits abgabepflichtig werden.

Die Künstlersozialabgabe ist für Leistungen von selbständigen Künstlern, Publizisten, aber auch Grafikern, Designern, Layoutern, Illustratoren, Textern, Fotografen, Visagisten und Webdesignern zu zahlen. Wird dagegen eine GmbH, AG oder Kommanditgesellschaft beauftragt, muss der Auftraggeber keine Künstlersozialabgabe entrichten.

Ab 2014 muss mehr gezahlt werden

Für das Jahr 2014 steigt der Beitragssatz zur Künstlersozialversicherung um mehr als ein Viertel an: von 4,1 % auf 5,2 %. Die Künstlersozialabgabe bemisst sich nach den gezahlten Gagen, Honoraren sowie den Nebenkosten. Sie ist jeweils rückwirkend für das vorangegangene Jahr zu zahlen. Alle abgabepflichtigen Unternehmen müssen der Künstlersozialkasse bis zum 31. März 2014 mitteilen, wie hoch die Zahlungen an selbständige Künstler und Publizisten im Jahr 2013 waren. Diese Entgeltmeldung kann auch elektronisch übermittelt werden.

Künstlersozialabgabepflicht wird geprüft

Bereits seit einigen Jahren prüft die Deutsche Rentenversicherung Bund auch die Abgabepflicht zur Künstlersozialkasse und fordert die Künstlersozialabgabe für bis zu fünf Jahre nach. Wer die Meldung bewusst unterlässt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 EUR rechnen.

Empfehlung

Wir empfehlen allen bisher nicht zur Künstlersozialkasse veranlagten Unternehmen zu prüfen, ob sie möglicherweise beitragspflichtig sind. In diesem Fall sollte die Anmeldung schnellstens nachgeholt werden.

(Stand: 21.01.2014)

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