Abgabefristen sind einzuhalten

Jahresmeldung zur Sozialversicherung ist bis 15. Februar 2014 zu übermitteln

 

Arbeitgeber haben eine Vielzahl von Meldepflichten zu beachten. So sind monatlich die zu zahlenden Sozialversicherungsbeiträge auf elektronischem Weg an die zuständigen Einzugsstellen der Sozialversicherung zu übermitteln. Falls die einzelnen Arbeitnehmer bei verschiedenen Krankenkassen versichert sind, muss an jede der Krankenkassen eine Meldung erteilt werden. Doch damit nicht genug. Zusätzlich müssen Arbeitgeber für jeden ihrer Arbeitnehmer in einer Jahresmeldung das rentenversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelt des Vorjahres melden. Für 2013 ist diese Meldung mit der ersten Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung in 2014, spätestens jedoch bis zum 15. Februar 2014 zu übermitteln. Achtung, die Abgabefrist wurde in diesem Jahr verkürzt, denn bislang mussten die Jahresmeldungen erst bis zum 15. April vorgenommen werden. Der Grund für die Fristverkürzung ist die Meldung der Daten für die Unfallversicherung, die mit in die Jahresmeldung zur Sozialversicherung integriert wurde. Bei einer Meldefrist bis zum 15. April könnten die Beitragsbescheide zur Unfallversicherung nicht mehr rechtzeitig erstellt werden. Deshalb müssen die Arbeitgeber nun die Daten früher übermitteln.

Verkürzte Meldefrist führt zu mehr Korrekturmeldungen

Die verkürzte Meldefrist hat noch einen Haken: die sogenannte Märzklausel. Danach müssen Einmalzahlungen, z. B. Tantiemen, der Monate Januar bis März dem beitragspflichtigen Entgelt des Vorjahres zugerechnet werden, wenn die Einmalzahlung zusammen mit dem laufenden Gehalt die anteilige Beitragsbemessungsgrenze überschreitet. Damit soll verhindert werden, dass Einmalzahlungen beitragsfrei erfolgen, weil die anteilige Jahresbeitragsbemessungsgrenze bereits überschritten wurde. Falls die Märzklausel angewendet werden muss, ändert sich das beitragspflichtige Bruttojahresentgelt des Vorjahres. Dies ist in der Jahresmeldung zur Sozialversicherung zu berücksichtigen. Wurde bereits eine Meldung übermittelt, muss somit eine Korrekturmeldung eingereicht werden. Durch die Fristsetzung 15. Februar werden davon viele Unternehmen betroffen sein.

Hinweis: Wenn Sie uns mit der Lohnabrechnung beauftragt haben, übernehmen wir fristgemäß alle Meldungen und übermitteln eventuelle Korrekturen der Jahresmeldungen.

(Stand: 06.02.2014)

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